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Hoffnung trotz Zeman

Zeman und SchwarzenbergToll, nochmal fünf Jahre mit einem arroganten Präsidenten, und diesmal auch noch mit einem richtigen Grobian. Und ich habe mich schon auf einen wirklich neuen Präsidenten nach Klaus gefreut. (Das einzig Positive aus meiner sicht ist, dass Zeman die europäische Idee unterstützt).

Schwarzenberg hat mehr als 45 Prozent bekommen. Das ist gar nicht so wenig, wenn man bedenkt, dass Aristokraten, Katholiken, Emigranten und Leute mit deutschen oder österreichischen Wurzeln in Tschechien nie sonderlich beliebt waren.


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Aufbruchstimmung

karel for prezidentEine Tragödie!“, smste mir Katka letztes Wochenende, als die Stimmen so gut wie ausgezählt waren und es keinen Zweifel mehr daran gab, wen die Tschechen – erstmals per Direktwahl – zu ihrem neuen Präsidenten gewählt haben. „Ich würde am liebsten emigrieren!“

Dass Milos Zeman die Wahl gewonnen hat, ist nicht nur für meine Freundin eine bittere Ent-Täuschung. Viele, vor allem jüngere Tschechen fühlen sich desillusioniert. Zu groß und, zumindest in Prag, zu greifbar schien die Hoffnung auf einen Neuanfang. Darauf, dass Tschechien nach zehn Jahren Vaclav Klaus mit seinen Hasstiraden gegen die EU und gegen eine engagierte Bürgergesellschaft endlich wieder von einem Politiker repräsentiert wird, für den man sich nicht schämen muss.


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Professor oder Popcorn-Verkäufer?

Tschechien sucht einen neuen Präsidenten. Die Bürger wählen ihr Staatsoberhaupt künftig direkt, das hat das Parlament kürzlich beschlossen. Zwar endet die Amtszeit von Vaclav Klaus erst 2013, doch die Medien spekulieren schon jetzt über einen Nachfolger. ostpol-Autorin Vladka Jelinkova hat ganz eigene Vorstellungen – und einen klaren Favoriten.


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