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Wahrheit oder Pflicht

Tief in Siebenbürgen, mitten in der malerischen Hügellandschaft um Neumarkt am Mieresch, befinden sich Dörfer, in denen Multikulti Alltag ist. Nur die Wenigsten hier haben schon mal Bukarest gesehen, letztlich liegt Budapest rein geografisch, aber vor allem kulturell näher. Die meisten Dorfbewohner sprechen zu Hause Ungarisch, wenn auch mit einem Akzent, den man über die Grenze eher komisch findet. Auch in der Schule wird generell auf Ungarisch unterrichtet, die reformierten Pfarrer predigen in dieser Sprache, Bürgermeister und Kommunalräte gehören der Partei der ungarischen Minderheit.

2013-04-16 15.03.06


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Verloren im rumänischen Banat

„Du musst es sehen! Das Banat ist einfach toll! Leute sprechen dort Alttschechisch, ackern mit Pferden und Kühen, tragen Trachten. Und wie sie kochen!“, sagten mir meine Freunde enthusiastisch, als wir uns entschieden, vor unserer Rückreise nach Prag noch einen Zwischenhalt im rumänischen Banat zu machen.

Dort, in der Nähe von der serbischen Grenze, gibt es 6 kleine Dörfer – Gerník (Gârnic, Weitzenried), Bígr (Bigăr, Schnellersruhe), Eibentál (Eibenthal), Svatá Helena (Sankt Helene, Sfânta Elena), Rovensko (Ravensca) und Šumice (Şumiţa).
Wie ist es dazu gekommen, dass es im Westen Rumäniens, mehr als 1.000 Kilometer von Prag entfernt, tschechische Dörfer gibt?


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