Heute beginnt der Prozess gegen Pussy Riot, jene Gruppe junger Frauen, die in Russland mit schrillen Aktionen gegen die Nähe von Kirche und Staat und die Herrschaft eines exklusiven Männerklubs über ihr Land protestiert. Am Freitag riefen mehr als hundert russische Intellektuelle die Behörden auf, die Frauen frei zu lassen. Bands wie Red Hot Chili Peppers oder Faith no more trugen bei ihren Konzerten in Moskau Pussy-Riot-T-Shirts oder bunte Strumpfmasken – das Markenzeichen von Pussy Riot. Auch Berlin ist solidarisch: Nebenstehendes Plakat, gesehen in der Kastanienallee, zitiert das „Punk-Gebet“, für das nun sieben Jahre Haft drohen.
Osteuropa verstehen

Alle, die schon immer wissen wollten, wie es am Ostpol wirklich aussieht, erfahren es in diesem Blog. Hier finden sich all die interessanten Geschichten aus Osteuropa, die im deutschen Medien-Mainstream untergehen. Regelmäßíg berichten n-ost-Korrespondenten aus Almaty, Kaluga, Prag, Sofia und Tiflis über das, was am Ostpol außer der großen Politik sonst so los ist.Autoren
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