Monatsarchive: Januar 2012

Ukrainer feiern die Taufe Jesu

Ukrainische Gläubige begingen am 19. Januar die Feierlichkeiten zur Taufe Jesu. Sie symbolisiert das Ende der Weihnachtszeit und ist einer der größten christlichen Feiertage.

Die Zeremonie begann mit einem Gottesdienst, bei dem drei Eimer Wasser vom Priester geweiht wurden. Nach dem Gebet wurde das Wasser an die Gläubigen zum Trinken ausgegeben. Anschließend führte die Prozession zum Ufer des Dnjepr, wo der Priester das Flusswasser weihte. Dann liessen es sich die ersten Gläubigen nicht nehmen, dreimal in den kalten Fluten des Dnjepr unterzutauchen und sich zu bekreuzigen.

Für die Teilnehmer, die noch eine Weile mit dem Umziehen und Baden warten wollten, hatte der Priester auf seinem Rückweg zur Kirche ein Gefäß mit geweihtem Flusswasser mit seinem Aspergill großzügig über die dicht gedrängt stehenden Wartenden verteilt.
Hier sehen Sie eine kurze Fotoreportage vom Gottesdienst der orthodoxen Kirche in Kiew am Dnjepr.


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4500 Kilometer östlich der Volksbühne

Lenin unter einer Schneehaube, auf der Straße minus 26, Nowosibirsk Ende Januar. Viel Schnee? “Pah”, ruft der Taxifahrer, das ist noch gar nix. An der Garderobe des “Krasny Fakel” hängen die Schapkas in Reih und Glied, heute wird “Maskerade” von Michail Lermontow gespielt, das einzige Stück, das es zu seinen Lebzeiten nicht auf die Bühne schaffte, weil er darin den russischen Adel für seine Spielsucht und Sittenlosigkeit derart in die Pfanne haute, dass dem Zensor wohl bis zu Lermontows Tod im Jahre 1841 die Ohren schlackerten.

Das Theater “Rote Fackel” wurde 1920 in Odessa gegründet, zog aber 1932 aus mir noch unbekannten Gründen nach Nowosibirsk am Fluss Ob.


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Virtuelle Schranken und reale Probleme

Ganz und gar wird Belarus mit Sicherheit nicht von der digitalen Landkarte der Welt verschwinden, auch wenn das manch einer befürchten mag.

Doch ein neues Internet-Gesetz weist Nutzer einmal mehr in die Schranken.  Es erinnert an den strengen Erlass vom Juli 2010


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Kirchen werden entschädigt

Aktualität aus vorgestern: Das tschechische Kabinett beschloss am Mittwoch 12.1. eine Entschädigung der Kirchen – 20 Jahren nach dem Ende des Kommunismus.


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Streetart in Nordkosovo

Gesehen in Nord-Mitrovica: Der serbische Präsident Boris Tadic mit der traditionellen Kopfbedeckung albanischer Männer, der “Plisi”. Hunderte dieser Plakate zieren zurzeit die Häuserwände und Kioske der Stadt. Der Künstler ist offenbar der Meinung, dass die serbische Regierung in der Kosovo-Frage zu viele Kompromisse eingeht, um den EU-Kandidatenstatus zu erhalten.


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Ein anderer tschechischer „Freiheitskämpfer“ stirbt

Am Mittwoch, 4. Januar 2012, starb mit 87 Jahren eine andere große Persönlichkeit Tschechiens: Josef Škvorecký. Ein Schriftsteller, der mit anderen tschechischen Schriftstellern wie Milan Kundera oder Arnošt Lustig die sozialistische Linie nicht akzeptieren wollte.


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Die Menschenrechtserklärung „Charta 77“ feierte ihren 35. Jahrestag

Die erste Woche des Jahres brachte einige interessante Ereignisse in Tschechien…
Am 6.1.2012 war der 35. Jahrestag der Entstehung der Deklaration gegen die kommunistische Regierung namens Charta 77.


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STATUS B. – Halsbrecherische Text-Baustellen

Wenn Sie als Journalist im Nordkaukasus kritisch berichten wollen, schlägt Ihnen der Chefredakteur vor, lieber etwas Positives zu schreiben – um „das Fass nicht zum Überlaufen zu bringen“ (s. Blogeintrag vom 12.12.). Dann bekommen Sie vom Buchhalter der Zeitung einen zerkratzen Fotoapparat, der offensichtlich schon einiges gesehen hat, (es ist der einzige Fotoapparat im Besitz der Redaktion), damit gehen Sie zu irgendeiner Baustelle, fotografieren eine hochkünstlerische Ansammlung frisch gemauerter Ziegelsteine, kehren daraufhin in die Redaktion zurück, geben dem Buchhalter den Fotoapparat zurück, setzen sich hin und schreiben irgendwas im Stil von:


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